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Zwinger „vom Löcknitztal“ - Mitglied im SSV/VDH/FCI.

Alberto vom Löcknitztal (Ruedi)

Liebe Frau Knoblauch,

nun ist Alberto seit zwei Wochen bei uns, und ich will Ihnen – wie verabredet - einige Photos samt Befindlichkeitsbericht übersenden.

Die acht Photos zeigen ihn vom ersten Abendessen in seiner neuen Wohnung bis zum heutigem Tage, seinem ersten Ausflug in ein feines Restaurant (Theodore F. in Gröben nahe Potsdam).

Er hat sich hier bestens eingelebt und ist der Star der Umgebung – jeder hätschelt ihn, die kleinen Mädchen geraten in Verzückung (fast so wie bei "Tokio Hotel"). In der "Welpenschule" erweist er sich als Draufgänger, aber nicht als Rowdy. Er läßt sich auch von größeren Welpen nicht die Butter vom Brot nehmen, ist außerordentlich selbstbewußt - was dazu führt, daß er gelegentlich "lernresistent" ist. So kann er es z.B. überhaupt nicht verstehen, daß Käse und Wurst auf dem Tisch nicht für ihn bestimmt sind.

Schon wenn der Tisch gedeckt wird, führt er wahre Freudentänze auf, kommt dann während des Essens zu uns auf die Couch (was er ausdrücklich darf), versucht dann aber listenreich wie Odysseus an die Leckereien auf dem Tisch zu kommen - was aber konsequent unterbunden wird. Mit ebensolcher Konsequenz versucht er, seit seiner ersten Nacht bei uns, in unser Bett zu kommen, was ebenso konsequent unterbunden wird.

Ansonsten hat er sich an den Intellektuellen-Haushalt schnell gewöhnt – er kann mit Büchern und Zeitschriften umgehen - d.h. er schnuppert daran, häufig verbunden mit heftigem Gähnen. Die Sonntagszeitungen wertet er nach uns aus, und wenn ich sehe, wie er mit dem einen oder anderen Leitartikel umgeht oder dem Kulturteil, dann denke ich mir - während er die betr. Blätter in kleinste Teile zerfetzt - dem Reißwolf hätte ich sie auch übereignen können.

Am Montag, den 25. August fand übrigens im Beisein zweier Taufzeugen bei schweizer Rot- und Weißwein und verschiedenen Sorten Appenzeller Käse die "Taufe" des Alberto auf seinen neuen Namen statt. Jetzt heißt er "Ruedi", das ist die schweizerische Variante von "Rudi".

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Das zweite Photo zeigt die sechs Steine, die er am Freitag, den 19. September, gegen 14.00 Uhr verschluckt und am Sonnabend, den 20. September hat gegen 05.00 Uhr morgens erbrochen hat. In den dazwischen liegenden Stunden zeigte er weder Unwohlsein noch irgendwelche anderen Hinweise auf Nichtwohlbefinden.

Herzliche Grüße, selbstverständlich auch an Adele.

Alberto ist ebenfalls in unserer Nähe geblieben, wurde aber in Ruedi umgetauft. Nachfolgend ein paar Auszüge aus den lieben Mails, die wir erhalten haben: